Natur pur - Ferienhaus mit Badesee
Der ideale Ort für Gruppen-Aufenthalte

Felix (ein Jahr) mag Urlaub in Melisey

Pünktlich um halb sieben bin ich im Pavillon de Chasse jeden Morgen aufgewacht. Weil ich unbedingt den Eseln und Pferden auf der Weide Hallo sagen wollte. Es hat irgendwie immer ein bisschen gedauert, bis mein Papa aus den Federn gekrochen ist, aber dann sind wir zusammen zu den Tieren an den Zaun und haben Gras abgerissen und ich hab es den Eseln vors Maul gehalten, damit sie die Halme fressen können. Die haben sich ganz arg gefreut und haben mit ihren weichen Mäulern gegen meine Hände gestupst – da hab ich lachen müssen. Sieben Kinder waren mit mir in Melisey. Das war viel lustiger als immer nur mit Mama und Oma zuhause zu spielen. Ich hab von Max gelernt, wie man Kieselsteine in eine Flasche steckt und mit Clara hab ich geschaukelt. Zusammen sind wir zum See und Svea hat mir gezeigt wie man schwimmt – aber ich glaube, ich brauch noch eine Weile bis ich es so gut wie sie kann. Dafür bin ich im Schlauchboot mitgefahren. Mit meinem Papa und meiner Mama bin ich Fahrrad gefahren. Ich weiß gar nicht, warum die Mama immer so schnauft, wenn es den Berg hochgeht. In meinem Wagen, der an Papas Fahrrad hängt, bin ich immer schneller als sie und muss nie nach Luft schnappen. Bevor ich ins Bett gehe gibt es was Feines zum Abendessen – viel besser als zuhause da gibt es ja immer nur Wurstbrot und Tomate oder Gurke. Aber in Melisey habe ich Garnelen und Tintenfisch mit Nudeln gegessen und ganz viel Flammkuchen.

 

Bericht vom 4. Oktober 2018

Anlässlich meines 60igsten Geburtstages bekam ich von meinen vier Söhnen einen Gutschein überreicht. Dieser lud uns zu einem gemeinsamen verlängerten Wochenende zusammen mit Söhnen und deren Familien ein. Der Ort blieb geheim. Mitte September war es dann soweit. Weil mein ältester Enkel sich verplappert hatte, wussten wir immerhin, dass die Reise nach Frankreich gehen wird. In Etappen, welche die Spannung ansteigen liess, näherten wir uns dem unbekannten Ziel. Beim Einbiegen in die Allee, welche zum Jagdschlösschen führt, bot sich uns im Nachmittagslicht ein wunderbarer Anblick.  Pascal (er hat sich nur mit diesem Namen bei uns vorgestellt) empfing uns und zeigte uns stolz das ganze Anwesen. Die originell eingerichteten Räume und besonders auch das Spielzimmer, der Konzertflügel und der grosse Garten begeisterten uns. Die Kinder kletterten sofort auf das Trampolin und nach einem gemeinsamen Apéro im Garten (das Wetter war uns wohlgesinnt, d.h. spätsommerlich warm) nahmen die Kinder und auch einige Erwachsene die zahlreichen Fahrzeuge aus dem Schuppen und machten sich auf zum idyllischen Badesee. Dort wurde ein mitgebrachtes Gummiboot zu Wasser gelassen, der älteste Enkel machte seine ersten Anglererfahrungen und einige nutzen die Gelegenheit zu einem Bad. Später wurde auf dem Flügel musiziert, der Grill eingefeuert und in der Küche gerüstet, geschnippelt und gekocht. Am langen Tisch im Esszimmer genossen wir dann das gemeinsam zubereitete Essen. Auch am kommenden Tag bot das Haus und die schöne Umgebung für alle genügend Möglichkeiten zu Spiel und Erholung.

Am Abend des zweiten Tages (wir waren gerade daran, uns für das Abendessen in einem Restaurant zurecht zu machen) kam einer meiner Enkel aufgeregt ins Haus gerannt und berichtete, dass eines der Ponys, welche auf der Koppel neben dem Haus weideten, ausgebrochen sei. Die ganze Familie stürzte nach draussen. Das Pony rupfte schon eifrig am saftigen Gras ausserhalb der Koppel. Es hatte aber nicht die Absicht, wieder in seine Weide zurück zu kehren, sondern trabte munter zwischen den beiden Scheunen durch auf eine benachbarte Wiese. Ein auf der Koppel zurück gebliebenes Pony versuchte nun, es seinem Mitbewohner gleich zu tun. Wir hatten grosse Mühe, es am Ausbrechen zu hindern. Die ganze Familie beratschlagte das weitere Vorgehen. Eine vor der Nase baumelnde Karotte lockte das Tier zurück auf die Koppel, wo es von seinem Mitbewohner freudig begrüsst wurde.  

Mit der gemeinsamen Zeit in „Les grands Bois“ haben mir meine Söhne etwas Unvergessliches, Kostbares geschenkt.

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